Facts
Argumente
- Eine Demokratie braucht starke, unabhängige Medien. Die SRG ist das öffentliche Medienhaus der Schweiz. Sie gehört uns allen und ist unabhängig, weil sie durch unsere Gebühren finanziert wird.
- Desinformation, Fake News und der Missbrauch von Künstlicher Intelligenz gehören weltweit zu den grössten Gefahren. Um Paroli zu bieten, braucht es starken Journalismus. Doch der kostet Geld.
- Die Welt ist in Aufruhr. Gerade in geopolitisch unsicheren Zeiten ist eine starke, unabhängige SRG unverzichtbar. Ihre Korrespondentinnen und Korrespondenten informieren zuverlässig über das Weltgeschehen.
- Die SRG produziert Inhalte, die auf dem freien Markt nicht finanzierbar wären – etwa das «Echo der Zeit», DOK-Filme, Serien wie «Tschugger» und «The Deal» sowie eine breite Palette an Live-Sport.
- Die Schweiz ist viersprachig. Damit das Land zusammenhält, braucht es den Willen zur «idée suisse» und die Rücksicht auf Minderheiten. Die SRG schafft diese Klammer, indem sie kontinuierlich aus allen Landesteilen berichtet.

- Die Gebühren sind für Haushaltungen stetig gesunken: von 462 Franken pro Jahr (2015) auf heute 335 Franken – das sind 92 Rappen pro Tag. Bis 2029 sinken sie weiter auf 300 Franken. Würde die SRG nur in einer Sprache senden, lägen die Kosten bei rund 200 Franken.
- Private Medienverlage finanzieren sich mit Werbung und Abos. Tech-Plattformen wie Google, Facebook, Instagram und TikTok saugen inzwischen jährlich über 2 Milliarden Franken aus der Schweiz ab. Das schwächt die privaten Medienverlage massiv. Teurere Abos können diesen Verlust nicht ausgleichen. Die Folgen: Stellenabbau, ein ausgedünntes Angebot, Verflachung, Kannibalisierung und Clickbait-Journalismus.
- Die SRG und private Medienverlage sind im internationalen Vergleich Zwerge. Sie stehen unter Druck durch mächtige Streamingdienste wie Netflix und Spotify sowie durch Social Media, die sich oft als Fake-News-Schleudern erweisen. Während Tech-Plattformen fast nur Unterhaltung liefern, brauchen wir journalistisch aufbereitete Information – aus der Schweiz, über die Schweiz.
- Immer mehr Milliardäre kaufen sich Medien: Rupert Murdoch («Fox News»), Jeff Bezos («Washington Post») oder die Familie Blocher (über 30 Regionalzeitungen). Sie bestimmen, was wir lesen, hören und sehen. Die SRG dagegen ist der breiten Öffentlichkeit verpflichtet.
Fakten
«Fakten statt Lärm» – das vierseitige Dokument liefert die wichtigen Punkte. Herunterladen:
Fakten statt Lärm (PDF)
Ziele
- Wir verfolgen die Entwicklung rund um die Halbierungsinitiative seit Anfang 2022 eng, nehmen Einfluss und setzen alles daran, dass sie bei der Volksabstimmung durchfällt.
- Damit die Allianz Pro Medienvielfalt schlagkräftiger wird, brauchen wir Spenden und
viele Unterstützerinnen und Unterstützer. Zurzeit sind rund 6200 Einzelpersonen und
30 Organisationen mit dabei. Tragen Sie sich ein, um am Ball zu bleiben! - In den anderen Sprachregionen sollten vergleichbare Projekte lanciert werden.
Wir können dies nicht stemmen. - Ein besonderer Effort ist nötig in Bergregionen und schwach besiedelten Kantonen,
weil dort der Verlust bei einem Ja zur Halbierungsinitiative am grössten wäre.
«In den Bergregionen und für unsere sprachlichen Minderheiten ist die SRG mehr als nur ein Sender. Wenn sie halbiert wird, droht eine Lücke im öffentlichen Diskurs.»
Martin Candinas
Nationalrat Die Mitte/GR, Co-Präsident