Die Redaktion von «Bund»/BZ porträtiert Mark Balsiger, den Geschäftsführer der Allianz Pro Medienvielfalt. Ein paar Passagen aus diesem Artikel:
In den letzten viereinhalb Jahren habe er 3500 Stunden in diese Abstimmung investiert, rechnet Balsiger nach. Nicht die Hälfte davon sei bezahlt.
Bei der No-Billag-Initiative wurde das Mandat als Geschäftsführer 2017 an ihn herangetragen. Danach baute er die seither aktive Allianz auf – noch bevor die aktuelle Initiative lanciert wurde. «Es war vorauszusehen, dass sie kommen würde.»
Mark Balsiger hat selbst rund zehn Jahre als Journalist gearbeitet, unter anderem bei Radio SRF. In den 1990er-Jahren baute er in Bosnien einen Radiosender auf. Ziel war, das kriegsgeschüttelte Land mit neutralen Informationen auf Wahlen vorzubereiten. «Erst da wurde mir klar, wie wichtig eine – auch finanziell – unabhängige Berichterstattung ist.»
Seither nimmt er in dieser Sache Stellung. «Er ist ein Überzeugungstäter», sagt Nick Lüthi, Berner Medienjournalist und Redaktor bei Persoenlich.com. Balsigers Engagement umfasse die Medien allgemein, es gelte nicht nur der öffentlichen SRG, sondern auch privaten Anbietern, «das hat seine Aktion für den ‹Bund› in Bern gezeigt».
Als Initiant des Komitees «Rettet den ‹Bund›» erreichte Balsiger 2009, dass die Tageszeitung nicht eingestellt wurde. Seine Begründung damals: Ohne gut gemachte Kaufzeitungen verliere die direkte Demokratie einen wichtigen Pfeiler.
Das Porträt über Mark Balsiger gibt es hier als PDF zum Herunterladen.
