Die Allianz Pro Medienvielfalt begrüsst die wichtigste Erkenntnis der VOX-Studie: Die Halbierungsinitiative wurde abgelehnt, weil die Befragten weiterhin eine starke und unabhängige SRG wollen.
Angesichts dieses Befunds sei es zwingend, dass die neue SRG-Konzession den öffentlichen Rundfunk nicht einschränke. Bereits am Abstimmungssonntag wurde klar, dass der Bundesrat Albert Rösti der SRG mit der neuen Konzession Daumenschrauben anziehen will, etwa im Online-Bereich. Dabei geht vergessen, dass ein Medienhaus mittelfristig nur überleben kann, wenn es ein überzeugendes Angebot im Netz hat.
Das Stimmvolk lehnte die Halbierungsinitiative mit 61,9 Prozent sehr deutlich ab. Dieser Entscheid sei zu respektieren – sowohl vom Bundesrat als auch von den privaten Medienverlagen, schreibt die Allianz in einer Stellungnahme.
Die Allianz Pro Medienvielfalt engagierte sich seit 2022 gegen die Halbierungsinitiative und will auch den Prozess für eine neue SRG-Konzession begleiten. Sie zählt rund 8000 Einzelpersonen und 35 Organisationen.
Zur Vox-Analyse, die durch gfs.bern erarbeitet wurde
